Ferien

Hervorgehoben

Achtung: Zur Zeit findet kein reguläres Training statt, da die Halle für die Sommerferien gesperrt ist.

Spätestens ab August geht es dann wieder los mit der Saisonvorbereitung: immer Mittwochs um 20 Uhr in Moabit!

Dringend neue Spieler gesucht

Hervorgehoben

Für die neue Saison sind wir äußerst knapp besetzt und brauchen dringend (mehr oder weniger) erfahrene Jungs, die gerne bei uns spielen würden.

Wir trainieren einmal die Woche Mittwochs und haben einen motivierten Trainer als Vorturner. Als Eröffnung spielen wir gerne eine Partie Fußball, um dann schön warm zum Handball durchstarten zu können. Zum Abschluß gibt es natürlich auch einen Kasten Bier…

Wir freuen uns über jeden der sich uns anschließen will!!!

Alte Spielberichte

wurden bei der Umstellung nicht übernommen. Hier deshalb eine Auswahl aus der vergangenen Saison:

21.03.2011 Klassenerhalt verschoben – Spielbericht zum „Heimspiel“ gegen den OSC
Zu ungewohnter Zeit und an unüblicher Stätte trafen wir am Samstag Abend in der Halle in der Lützowstraße in einem Heimspiel auf die 3.Mannschaft des OSC Schöneberg-Friedenau, die uns aus dem überaus erfreulichen Hinspiel noch in guter Erinnerung war. Leider erlaubten uns inzwischen chronische Mobilisierungsprobleme nicht, in vergleichbar starker Besetzung anzutreten, was jedoch durch eine unglaubliche Anzahl an Freiwilligen aus unserer zweiten Mannschaft zahlenmäßig wieder mehr als kompensiert werden konnte. Dank dieser selbstlosen Unterstützung verfügten wir über eine vollbesetzte Bank, die auch in Motivation und Einsatzwillen dem Gegner in Nichts nachstand.

Die ersten Minuten verliefen dank einer sehr solider Abwehr vergleichsweise ausgeglichen. In unserem Angriff sorgte aber dann das fehlende Wurfglück sowie die starke Behinderung des Aufbauspiels durch eine offensive Abwehr für viele Gegenstößen des OSC, die uns früh in einen deutlichen Rückstand brachten. Unter fröhlichem Durchwechseln aller eingetragenen Mitspieler konnten wir nie eine ernsthafte Gefahr ausstrahlen, was sich auch im Halbzeitstand von 5:19 andeutungsweise ablesen lässt.

Nichtsdestotrotz kann die ungebrochene Moral auch nach dem Seitenwechsel gar nicht hoch genug gelobt werden. Insbesondere im letzten Spielabschnitt wurde eine Reihe gelungener Kombinationen gespielt, die immer häufiger am deutlich nachlassenden Torwart vorbei zum Torerfolg führten. Aus unseren Reihen ist vor allem Rainer in seiner neuen Position als Aufbauspieler auf Rückraum-Mitte als Lichtblick hervorzuheben. Derart gelang es uns, als gemeinschaftlichen Erfolg das Erreichen der in der Halbzeit ausgegeben Ziele von 20 eigene Treffern bei unter 40 Gegentoren auch umzusetzen. Die erste Mannschaft bedankt sich ausdrücklich für die geleistete Unterstützung unserer „Zweiten“, die durch Ihren heroischen Einsatz das Endergebnis von 20:38 im Rahmen des Erträglichen gehalten hat.

01.03.2011 Ungefährdete Niederlage
Diesmal hatten wir in der heimischen Beusselburg Buckow zu Gast, eine spielstarke Mannschaft, die allerdings mittlerweile keinen Punkt mehr abgeben sollte, um oben dranbleiben zu können. Wie die Überschrift schon vorwegnimmt, an uns soll es schonmal nicht gelegen haben.

Zum Spiel: Auf das beim zugehörigen Auswärtsspiel praktizierte „Einlaufen mit Nachwuchskräften“ wurde in Ermangelung derselben verzichten, die Spieler der Zweiten wurden in diesem Zusammenhang gar nicht erst in Betracht gezogen, als Glücksbringer wären sie an diesem Abend ohnehin nicht durchgegangen. Das Spiel begann dann erstmal recht flott und zumindest die ersten 4 Minuten auch gar nicht so schlecht. Nach etwa 10 Minuten hatte sich dann allerdings auch schon ein beachtlicher 7-Tore-Rückstand eingestellt, gepaart mit bereits 2 2min-Strafen für unseren Abwehrchef (der es dann für den restlichen Verlauf auch dabei bewenden ließ, dies allerdings mit einer beeindruckenden, mindestens genauso effektiven Leistung).

Diese erste Halbzeit nahm ohne nennenswerte Fortschritte ihren Lauf, und die beiden ausgezeichnet pfeifenden Schiedsrichter baten beim Stande von 8:17 zum Pausentee. Sicherlich wurde in diesen 10 Minuten beschlossen, sich nicht abschlachten zu lassen, allerdings war dies auch nicht wirklich zu befürchten, da die große Tordifferenz hauptsachlich in wenigen Minuten zustande gekommen war. Entsprechend gestaltete sich auch die zweite Hälfte, bemerkenswerterweise ohne Einbruch zu Beginn (hatte man ja bereits in der ersten Hälfte erledigt). Die gesamte zweite Halbzeit konnte relativ ausgeglichen gestaltet werden, was darauf zurückzuführen war, dass die Mannschaft geschlossen Moral bewies und das Spiel einfach angemessen und ungeachtet des Rückstandes zu Ende spielte. Falls Buckow in dieser Phase einen Gang zurückschaltete, so ließen sie sich dies zumindest nicht offensichtlich anmerken. Am Ende stand schließlich eine 25:37 Niederlage zu Buche.

Abschließend lässt sich sagen, dass man gegen einen äußerst spielstarken Gegner verloren hat, der zu Recht noch ins Aufstiegsgeschehen mit eingreifen kann.

Wir sollten uns aus diesem Spiel mitnehmen, dass es trotzdem irgendwie Spass gemacht hat, auch wenn wir selbst unseren Torwart gequält und teilweise kläglich verworfen haben.
Ein besonderer Dank gilt all denen, die eigentlich schon weg sind, sich aus durchaus logischen Gründen noch keinen Verein in ihrer neuen Heimat gesucht haben und deshalb auch noch mitspielen konnten. Möge dieser Zustand zumindest noch bis zum Ende dieser Saison andauern. Amen.

22.02.2011 First match after long break
Yesterday we played against SG FES II in their home turf. Our opponent is a team from the first half of the table that still has a shot at promotion to the upper league.

The match couldn’t have started on a worst note for us: a lot of clear one-to-one missed opportunities which were quickly punished with easy fastbreak goals by our opponent, lack of consistent pressure and structure in the offensive which led to many unprepared long range shots being taken which were quite an easy target for the goalkeeper, slow return in the defense after the missed offensive opportunities, passive defense that was taken advantage of with successful throws from around the 9m line or combinations with their fast and clever playing pivot. As a result, the goal difference steadily increased during the first 30mins so that we ended up going 6 goals down into the halftime break.
Some constructive criticism from our trainer, who accurately identified our above mentioned weak spots, coupled with a strong belief that we can turn the whole thing around, as we managed to do against Humboldt, allowed us to tackle the second half very confident that we have what it takes to step up our performance.
The new approach started slowly to pay its benefits; due to the increased pressure in the offensive we started scoring goals that were the result of either well played combinations with our pivot (Paul) or the result of hard fought individual actions that were remarkable evenly distributed among the whole team, as proven by the score sheet. Also our defensive, especially the central block and the goalkeeper, managed to deliver a much improved performance compared with the 1st half which allowed us to close the gap to only 2 goals (22-20) approximately 10mins before the end. Unfortunately the „old habits“ resurfaced when they were least needed. Again, the missed clear chances, the poor defense on the wings especially when we were one man up and the hasty finishing at times in the offense prevented our attempt to overturn the game. After a hard fought second half we had to concede defeat in the end, the final score was 28-22.
Congratulations to the winning team and good luck in their promotion endeavors.

28.01.2011 Fünf vor, sechs zurück – Unentschieden
Auch wenn diese Überschrift schon eine Menge über das Spiel gegen die SSG Humboldt II aussagt, wird nicht deutlich, dass es auch noch ein sehr interessantes Spiel mit einem nicht ganz so schönen Ende war. Dazu später aber mehr.

In den ersten Minuten des Spiels fand ein kurzes Abtasten statt, welches wir aber relativ schnell beendeten und in eine sehr starke Phase übergingen, so dass es recht schnell 5:2 für uns stand. Wir spielen konzentriert und diszipliniert, uns gelangen vorne einige schöne Spielzüge mit guten Abschlüssen und hinten ließen wir nur wenig anbrennen. Die Abwehr stand kompakt und ließ dem Gegner kaum Platz zum Werfen, so dass den Spielern der SSG Humboldt II nicht viel einfiel, um uns auch der Ruhe zu bringen. Gleichzeitig parierte unser Torwart einige Bälle und trug somit zu einem zwischenzeitlichem verdienten 12:7 bei. Zum Ende der ersten Halbzweit verloren wir leider etwas den Faden und konnten unsere Dominanz nicht mehr ausspielen. Auch stellte sich die Abwehr der SSG immer besser auf uns ein, so dass es zur Halbzeit nur noch 13:11 stand. Dennoch war uns nach der ersten Halbzeit klar, dass wir das Spiel gewinnen konnten und gingen dementsprechend motiviert in die zweite Hälfte. Leider knüpften wir nicht an der ersten Halbzeit an. Im Angriff wurde teilweise zu schnell und unplatziert geworfen und in der Abwehr fehlte die Abstimmung und es passierten individuelle Fehler. Gleichzeitig sah unser Torwart in einigen Situationen unglücklich aus, so dass nach einigen Minuten der zwei Tore Vorsprung dahin war (14:14) und wir sogar mit einigen Toren zurück lagen (17:19). Durch taktische Manöver und z.B. einen Torwartwechsel versuchte der Trainer uns wieder richtig einzustellen, aber auch Paul im Tor konnte nicht besser halten und im Angriff fielen keine Toren mehr. Es wurden kaum noch Spielzüge erfolgreich abgeschlossen und deswegen konnte sich Humboldt deutlich mit 6 Toren absetzen (18:24).

Warum es nun zu einer Wende im Spiel kam, liegt bestimmt an mehrere Punkten. Zum einen bekam Humboldt einige Zeitstrafe und die Emotionen im Spiel nahmen zu und zum anderen bekamen wir schrittweise durch einige schnelle Tore und einige Siebenmeter wieder Oberwasser. Wir kämpften uns in den letzten ca zehn Minuten wieder Tor für Tor heran, so dass der Vorsprung von Humboldt immer weiter sank. Die Tore fielen jetzt schneller und kurz vor Schluss konnten wir, durch ein schönen Stemmwurf von Christian, sogar noch ausgleichen.

Nach dem Spiel kam es leider zu einigen unschönen Bildern, die dieses körperliche und streckenweise emotionale, aber weitgehend faire Spiel nicht verdienen. Die eigentlich positive Atmosphäre während des Spiels entlud sich nach dem Spiel bei einem Spieler von Humboldt in Aggressionen gegen das Schiedsrichtergespann.

Zusammenfassend möchte ich herausstellen, dass mir die Einstellung und die Motivation in meiner Mannschaft besonders gut gefallen haben und wir uns aufgrund der erfolgreichen Aufholjagd selber etwas loben können. Negativ ist leider zu erwähnen, dass es uns weiterhin an spielerischen Alternativen im Angriffsspiel mangelt – bestimmt auch wegen der geringen Anzahl von vorhanden Rückraumspielern – und wir die Treffsicherheit erhöhen sollten.

Von meiner Seite bleibt abschließend noch zu sagen, dass eine Punkteteilung weitgehend in Ordnung geht. Klar gibt es – wie bei jedem Spiel – strittige Situationen oder Schiedsrichterentscheidungen, dennoch war es aus meiner Sicht ein schönes bzw. klassisches Handballspiel.